20 Fragen, 20 Antworten – Martin im Interview

Herr Herzberg, wann und warum sind Sie Musiker geworden?
Meine Mutter hat 10 Geschwister aus einer Familie. Fast alle dieser unterschiedlichsten Tanten und Onkels spielten ein oder mehrere Instrumente. Irgendwann selber eines in die Hand zu nehmen war wohl eine Art Gruppenzwang, allerdings ein freiwilliger, wenn es sowas gibt.

Warum haben Sie sich für das Klavier entschieden. Was macht dieses Instrument so besonders?
Alles ist möglich auf dem Klavier. Sobald mich nur einen einzigen Ton spiele bin ich bereits inspiriert, weil…

Zum Berufsmusiker ohne Plattenvertrag

„Mensch Junge, lern doch was Vernünftiges!“, oder „Ich glaube nicht dass man später davon Leben kann!“. Das sind Worte die viele Künstler im Jugendalter von Familienmitgliedern, Bekannten oder Freunden zu hören bekommen. Und es ist auch verständlich. Zumindest war es das. Als ich mit 18 Jahren die ersten Klavierstücke schrieb, das war im Jahr 1999, war das Internet noch kein Thema. Es gab noch nicht die Möglichkeit Videos oder Musik auf einem gutem Weg über das Internet zu veröffentlichen…

Was viele vielleicht nicht wussten…

Was viele vielleicht noch nicht wussten: Martin macht auch ganz andere Musik. Und wer hätte es gedacht, immer mit Freunden. „Lass doch mal was zusammen machen.“ Das war die simple Idee, die wie so oft zu neuen Bandgründungen zwischen Musikern führt. Marcus Mundt und Christian Lutz, die schon seit Jahren gemeinsam songs produzierten, liessen sich nur zu gerne auf das Experiment ein und warfen gemeinsam mit Martin Herzberg ihren jeweils persönlichen Stil in einen Topf. Was dabei herauskam war…

Ein Hauskonzert zum Davonträumen

Idstein in Deutschland. Man müsse „der Dämmerung Raum geben“, leitet Martin Herzberg den zweiten Teil seines Konzerts im Gerberhaus ein, denn „wer weniger sieht, hört mehr…“. Und so werden bis auf drei Lichtquellen rund um das Keyboard, von dem mit Hilfe des mitgebrachten Laptops gesampelte Steinway-Klänge ausgingen, die Lichter im Gerberhaus gelöscht – die ganz besondere Atmosphäre unterstreicht die Wirkung seiner selbst kreierten Musik im Stil von Yann Tiersen (Die fabelhafte Welt der Amelie) und Ludovico Einaudi (Ziemlich beste…

Wie ich einen Konzerttag erlebe

Als Konzertbesucher kauft man das Ticket, investiert also zuerst Geld. Dann nimmt man sich frei, organisiert die Fahrt und investiert Zeit. Vor allem aber: man freut sich darauf. Alles, um ein besonderes Erlebnis zu haben mit live gespielter Musik, die man liebt. Wie ist es aber, selbst der Musiker zu sein, der seinen Fans dieses Erlebnis gibt? Bevor es zum Konzert geht steht natürlich eine Menge Vorarbeit an. Zuerst muss Musik komponiert, aufgenommen und veröffentlicht werden, Konzertorte gefunden, die…

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